Neben dem Tagesgeld, ist eine Anlage auf einem Festgeldkonto für viele besonders attraktiv. Das dort eingezahlte Geld ist für eine (kurze bis lange) Frist (Sparer kann zwischen unterschiedlichen Laufzeiten auswählen) festgebunden, wofür ein höherer Zins gezahlt wird. Interessant ist eine Anlage in Festgeld immer dann, wenn Gelder grundsätzlich nicht ständig verfügbar sein müssen. Der Sparer kann dann einfach das Geld für einen fest vereinbarten Zeitraum –oft mit interessanten Zinsangeboten- anlegen. Wer aktuell die höchsten Zinsen gewährt, erfahren Sie in unserem folgenden Festgeldvergleich.

Anlagebetrag
Euro
Anlagedauer
Einlagensicherung
 
Einlagen-
sicherung
Ertrag
Rendite
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 24.05.2018. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2017 financeAds.net

Festgeldkonto – Gute Zinsen und hohe Sicherheit

Sparer suchen Anlagen, die einen guten Zins erwirtschaften und bei denen man in Ruhe schlafen kann. Das Festgeldkonto kann genau diese beiden Punkte erfüllen. Nutzen Sie bitte direkt unseren obigen Festgeldvergleich, um die interessantesten Anbieter finden zu können. Bei Festgeld wird die Spareinlage für einen bestimmten Zeitraum fest angelegt. Bei den meisten Anbietern bestehen dabei frei wählbare Laufzeiten, die von wenigen Monaten bis zu einigen Jahren reichen. Umso länger die Laufzeit ausfällt, desto höher wird der Zins sein. Über unseren Festgeldkontovergleich lassen sich bereits im Zeitraum von 6 Monaten recht gute Angebote finden. Ein Vergleich der Anlagekonten ist daher durchaus sinnvoll, um bereits von vornherein keinen Zins zu verschenken.

Das Festgeldkonto wird auch gerne als Termingeld bezeichnet und ist in Deutschland und vielen Teilen von Europas heute die beliebteste Anlageform. Das liegt vor allem daran, dass sich der Anleger nicht mit komplizierten Begriffen und Abläufen herumschlagen muss.

Einfache Abwicklung beim Festgeld

Das erfreut jeden Sparer. Ist erst einmal mit dem Festgeldkontovergleich ein passendes Kreditinstitut gefunden worden, kann auch schon gleich der Abschluss online erfolgen. Der Vorteil bei dieser Anlageform liegt in der Einfachheit. Kein Sparer muss sich mit merkwürdigen Fachbegriffen herumschlagen. Es bestehen auch keine komplizierten Vertragsformen. Die Abwicklung nach einem Festgeldvergleich ist kinderleicht. Der Sparer wählt den Anlagebetrag aus und die gewünschte Laufzeit. Danach wird das Konto direkt eröffnet und der Betrag eingezahlt. Nach dem Ablauf der vereinbarten Laufzeit ist der Betrag mit Zinsen wieder verfügbar und kann auf Wunsch erneut angelegt werden. Viele Anbieter ermöglichen sogar neben dem festvereinbarten Betrag die regelmäßige Einzahlung weiterer Gelder. Dadurch wächst der Zins und am Ende der Geldbetrag, der zur Verfügung steht. Das Festgeldkonto ist somit ebenfalls recht flexibel und zugleich besonders einfach in der Abwicklung.

Die Kontoeröffnung nach dem Festgeldvergleich ist ebenso kindelreicht und erfolgt heute vielfach online. Bei ausländischen Instituten reicht es meistens vollkommen aus, eine Passkopie zu übersenden. Danach wird das Festgeldkonto eröffnet. Bei inländischen Anbietern gibt es zwei Wege. Die Eröffnung erfolgt entweder über ein Post-Ident Verfahren, das bei jeder beliebigen Postfiliale durchgeführt werden kann und für den Sparer kostenlos ist (dauert ungefähr 2 Minuten). Viele Kreditinstitute sind mittlerweile ebenfalls dazu übergegangen, ein Video-Ident anzubieten. Das funktioniert einfach über die heimische Webcam. Zur Eröffnung des Anlagekontos wird einfach der Ausweis kurz in die Webcam gehalten. Die Eröffnung dauert dann nur wenige Stunden. Über unseren Festgeldkontorechner können Sie sehen, welcher Anbieter welche Art der Kontoeröffnung anbietet.

Ein- und Auszahlung

Wenn Sie mit dem Festgeldkontorechner nun das passende Konto gefunden haben, erfolgt die Eröffnung in wenigen Stunden oder Tagen (abhängig von der Bank). Die Einzahlung auf das Festgeld erfolgt dabei über Ihr Referenzkonto. Dieses ist mit der Eröffnung zu benennen. Es sollte sich dabei um ein Girokonto handeln oder ein anderes Konto, das Ein- und Auszahlungen ermöglicht. Die spätere Auszahlung erfolgt dann direkt wieder auf das zuvor eingetragene Referenzkonto. Dieses kann während der Laufzeit natürlich geändert werden.

Mit der Eröffnung eines Festgeldkontos sollte zugleich auch ein Freistellungsauftrag (Höhe sollte an den zu erzielenden Zinsen festgemacht werden) erteilt werden, damit Sie den Sparerfreibetrag nutzen können.

Welche Laufzeiten sind möglich

Mit dem Festgeldkontorechner können Sie zwischen verschiedenen Laufzeiten auswählen. Dabei reichen die Zeiträume von wenigen Monaten bis hin zu 10 Jahren. Eine Anlage über einen Zeitraum von mehr als 3 Jahren wird aber auf Festgeld nicht empfohlen. Wer über 3 Jahre hinaus sein Geld fest anlegen möchte, findet wesentlich bessere Anlageformen. Bei einer Anlage von 3 Monaten bis zu 3 Jahren zeigt sich das Festgeldkonto jedoch als interessanteste und sicherste Version.

Der Anlagezeitraum sollte auch immer abhängig von der allgemeinen Zinslage gemacht werden. Befindet sich die EU zum Beispiel aktuell in einem Zinstief, empfehlen wir von Kontoinfo generell nur kurze Laufzeiten unter 2 Jahren. Denn hier ist wahrscheinlich, dass die Zinsen wieder steigen werden.

Sind die Zinsen in der EU jedoch recht hoch, empfiehlt sich auch ein wesentlich längerer Anlagezeitraum.

Wieviel Geld brauche ich für die Anlage

Die Höhe der ersten Einlage ist abhängig vom Anbieter. Die meisten Banken bieten beim Festgeldkonto eine Mindestanlage von 200 – 500 Euro an. Teilweise ist es sogar bei einigen Kreditinstituten möglich, zwischenzeitlich nach der Einlage weitere, beliebige Gelder zusätzlich zu überweisen. Näheres dazu können Sie unserem Festgeldvergleich einfach entnehmen.

Generell empfehlen wir Einlagen ab 500 Euro. Darunter macht es eigentlich wenig Sinn.

Was sollte ich bei der Eröffnung noch beachten?

Durch die Steuerfluchtbekämpfungsproblematik in Europa und den USA, stellen die Anbieter generell immer bei der Kontoeröffnung die Frage, ob der Antragsteller in den USA steuerpflichtig ist und oder eine politisch exponierte Person ist. Hier wird Bezug zu FACTA genommen, dem Abkommen zur Datenübermittlung zwischen den USA und Deutschland (sowie EU). Sofern Sie in den USA steuerpflichtig sein sollten, kann es passieren, dass Banken in der EU eine Kontoeröffnung ablehnen. Sind Sie hingegen in den USA nicht steuerpflichtig, wird es keine Probleme bei dem Festgeldkonto geben. Denken Sie bitte zuvor immer an einen Festgeldvergleich, um wirklich gute Anbieter in diesem Bereich finden zu können. Bei politisch exponierten Personen (kurz PeP) sind Anbieter ebenfalls zurückhaltend.

Kontoinfo Tipp: Möchten Sie das Festgeld als Gemeinschaftskonto eröffnen, kann das bei vielen Anbietern, aber nicht bei allen Banken, erfolgen. Sollten Sie das Anlagekonto gemeinsam mit dem Partner nutzen wollen, sollten Sie darauf genau achten. Mit dem Festgeldrechner können Sie dabei entsprechende Angebote finden, bei denen auch Gemeinschaftskonten möglich sind.

Auf die Prolongation beim Festgeldkonto achten

Sie als Sparer vereinbaren mit der Bank beim Festgeldkonto eine feste Laufzeit für die Anlage. Bei Anbietern mit Prolongation wird nach Ablauf dieser Laufzeit der Anlagezeitraum erneut um den vorherigen (mit dem derzeit gültigen Zins) verlängert, wenn der Sparer nicht zuvor kündigt. Im Grunde ist das kein Nachteil, allerdings sollte immer der Termin vor Augen gehalten werden.

Einige Anbieter ermöglichen aber auch den Ausschluss der automatischen Wiederanlage, so dass es erst gar nicht zur Prolongation kommt. Unterscheiden können Sie auch hier mit dem Festgeldvergleich.

Die Steuern beim Anlagekonto

Generell müssen auf die Zinseinkünfte Steuern bezahlt werden. Jeder Anleger hat aber einen Steuerfreibetrag, den er über einen Freistellungsauftrag nutzen kann. Zinsen darüber hinaus werden mit der Abgeltungssteuer (25 Prozent) besteuert. Bei deutschen Festgeldkonten wird der Steuerbetrag automatisch an das Finanzamt abgeführt. Bei ausländischen Anbietern muss der Anleger dieses selbstständig durchführen und das Anlagekonto auch dem heimischen Finanzamt melden.

Wie sicher ist das Festgeldkonto

Über unseren Festgeldrechner werden nur bekannte Institute angezeigt, die zu einem interessante Zinsen offerieren und zum anderen seit Jahren stabile Leistungen anbieten. Generell ist ein Festgeldkonto eine sehr sichere Anlage. Experten vergleichen dieses mit einem Sparbuch, allerdings sind beim Festgeld die Zinsen wesentlich höher.

Das Festgeldkonto unterliegt in Deutschland aber auch in ganz Europa dem Einlagensicherungsfonds. Dadurch sind private Einlagen bis mindestens 100.000 Euro geschützt. Das gilt nicht nur für den Abschluss bei Banken in Deutschland (oder deren Filialen in der Welt), sondern auch für alle Banken mit Sitz in der EU (Banklizenz in der EU). Diese unterliegen ebenfalls dem Einlagensicherungsfonds.

Festgeldkonto und die Schufa

Bei einem Abschluss nach dem Festgeldrechner erfolgt in der Regel keine Schufaabfrage. Bei diesen Konten sind keine regulären Zahlungsfunktionen vorhanden, es sind also reine Anlagen, Sparerkonten. Eine Schufaabfrage wird daher nicht benötigt.

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