Was sind Fonds

Ein Investmentfonds sammelt Geld zahlreicher Anleger ein, um dieses dann in einem großen Tpf breit nach bestimmten Anlagezielen zu investieren. Der Anleger kann bei einem Fonds mit nur wenig Geld sein Risiko und seine Chancen gut verteilen. Oft legt der Investmentfonds

in verschiedene Anlage- und Assetklassen an. In der Regel wird ein Fonds über einen Fondsmanager verwaltet. Der Anleger muss sich also nicht um einzelne Entscheidungen kümmern.

Investmentfonds auch bei Konkurs sicher

Die ersten Fonds entstanden um rund 1770. Die Anlegergelder in einem Investmentfonds gelten als Sondervermögen und sind entsprechend bei den Fondsgesellschaften getrennt zu beachten. In Deutschland befinden sich über 900 Milliarden Euro in Fonds gebunden wieder. Dabei wird das eingelegte Geld der Anleger immer getrennt von dem Vermögen der Anlagegesellschaft verwahrt. Kommt es bei der Fondsgesellschaft zu einer Insolvenz, ist das Kapital der Anleger vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt.

Wie wird der Wert des Anteilspreises bestimmt

Wer Anteile an einem Investmentfonds erwirbt, wird dadurch praktisch zum Mitbesitzer an dem Sondervermögen. Die Höhe eines Anteilswertes wird hier durch die Division der Summe aller bestehenden Vermögensgegenstände der Fondsgesellschaft berechnet. Neutral wirken sich hingegen die laufenden Zu- und Abflüsse beim Investmentfonds aus. Sollte der Wert des Sondervermögens steigen, erhöht sich dadurch auch der Anteilswert. Ein Wertanstieg kann zum Beispiel durch einen Kursanstieg erzielt werden.

Zahlreiche Investmentfonds sind börsennotiert

Vor vielen Jahren konnten Anteile an Fonds nur einmal am Tag erworben werden, Und zwar dann, wenn die Ausgabe- und Rücknahmekurse berechnet wurden. Heute können die meisten Investmentfonds genauso wie Aktien gehandelt werden. entweder direkt über die Börse oder außerbörslich über die sogenannten Market-Marker.

Risikostreuung und Anlegerschutz

Der Anlegerschutz wird bei einem Investmentfonds immer größer, was aber auch dazu führte, das die Rendite gesunken ist. Es gibt mittlerweile sehr strenge Vorgaben und Dokumentationspflichten für die Fondsgesellschaften. So dürfen zum Beispiel nicht mehr als 5 Prozent vom Anlagevermögen in einzelne Wertpapiere investiert werden. Gelegentlich gibt es eine Ausnahme von 10 Prozent, die in einzelne Wertpapiere maximal vom gesamten Anlagevermögen investiert werden dürfen.

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